FCKCRNA w/ 100 KILO HERZ + KALAPI // 05.06.2021

Veranstaltungs Details

  • Künstler: 100 KILO HERZ + KALAPI
  • Datum: 2021-06-05
  • Einlass: 17:00 Uhr
  • Vorverkauf: EINTRITT FREI / HUTKONZERT

Event Information

FCKCRNA w/ 100 KILO HERZ + KALAPI // 05.06.2021
Die Open Air Konzertreihe 2021 in der Badstraße!

“Sonne. Burger. Bier & Live Musik auf unserer Freightliner-Sommerbühne”. Direkt vorm L.A.!
Lecker Burger, g’miatlich Massln & 100 Kilo Herz und Kalapi”.

🖤 EINTRITT FREI !!! HUTKONZERT 🖤

Einlass: 17:00 Uhr | Start: t.b.a.

100 KILO HERZ – “Wenn es brennt, passen wir auf uns auf!”
Mit diesenWorten beendet die Leipziger Punkband mit Bläsern – 100 Kilo Herz – ihr zweites Album “Stadt Land Flucht”. Zwischen klaren linkspoli/schen Statements gibt es dieses mal auch persönliche Themen, alles verpackt in dem bekannten Sound aus knackigem Punkrock und Ohrwurmmelodien von Saxophon und Trompete. Aufgenommen und bearbeitet wurde das Album im Winter 2019/2020 in einer Zeit, in der Rechter Terror in vielen Teilen Deutschlands und das Versagen demokra/scher Parteien in Thüringen den Themen auf “Stadt Land Flucht” einen sehr bi:eren und brandaktuellen Hintergrund bieten.
Der Opener “Drei Jahre ausgebrannt”, welcher gleichzei/g als erste Single fungiert, ist wohl als lupenreines Punkrock- und 100-Kilo-Herz-Stück zu bezeichnen. Kri/k an der Gesellscha= und deren klassischen Alltagsrassismen und -sexismen, die immer wieder als Scherze oder Missverständnisse entschuldigt werden. Dazu wohl eine der spielerischsten Bläsermelodien der Bandgeschichte und einer der bösesten Refrains der Band.
Direkt mit dem zweiten Song “Tresenfrist” geht es in weniger ‘klassische’ Gefilde. Hier wird ein kri/scher Blick auf übermäßigen Alkoholkonsum geworfen, eine Problema/k, die vor allem in der Punkszene sehr selten angesprochen wird (und vielleicht gerade deshalb wich/g ist). DieserWechsel zwischen bekannten, aber neu gedachten und nicht so offensichtlichen Themen zieht sich durch das gesamte Album. Zwischen kri/schen Blicken auf die gesamte und kleine Gesellscha=(en) (“Drei vor fünf vor zwölf”, “…und aus den Boxen …But Alive”) und Beobachtungen von zwischenmenschlichen Beziehungen (“An Ampeln”, “Der Spä/ an der Klinik”) gibt es musikalisch
und textlich gänzlich neue Haltepunkte in den Themen, die die Band hier anspricht. Hier ist vor allem “Sowas wie ein Testament” zu erwähnen. Musikalisch das wohl eingängiste Stück, wird im Kontrast dazu im Text eine Beerdigung geschildert. Auch “Träume (Reprise)” stellt als erste Ballade mit ebenfalls balladenuntypischem Liedtext eine Neuerung dar.
In die Dörfer zurück geht es in “Nur für eine Nacht”. Hierzu sagt Rodi, der Sänger der Band: “obwohl es im Refrain heißt “und so treiben wir, von Stadt zu Stadt” geht es dort vor allem um die Dörfer. Wir sind selbst dort aufgewachsen und kennen das Gefühl, für einen Abend viel Kra= durch Musik zu bekommen und danach wieder in den Alltag zurückzumüssen und die alten Kämpfe, auch gegen die heimischen faschis/schen Strukturen, schlagen zu müssen. Jetzt standen und stehen wir selbst o= auf den Bühnen, die wir teilweise von früher kennen. Manchmal bekommen wir gesagt, dass wir den Menschen helfen. Aber es bleibt auch immer das Gefühl, sie mit dem Wegfahren wieder allein zu lassen.”
Aus all diesen verschiedenen Songs hat es die Band geschaF, eine in sich schlüssige Pla:e aufzunehmen, die nur logisch in dem Finale aus “Scheren fressen” und “Wenn es brennt” mündet.Beide bieten nochmal ein volles musikalisches und poli/sches Bre:. Ersteres wird dabei unterstützt von Planlos-Sänger Pino, ist eine Abrechnung mit AfD und Pegida und “Wenn es brennt” alsAbschluss der Pla:e bietet einen dystopischen Blick auf einen totalitären Staat und die beängs/genden Folgen davon.
In den vergangenen Jahren haben sich 100 Kilo Herz unter anderem mit Dri:e Wahl, Fahnenfluchtund Pascow die Bühne geteilt, besondere Momente waren dabei wohl das Konzert im Haus Auenseemit Dri:e Wahl und Slime und die Heimspielfeier im ausverkau=en Felsenkeller in Leipzig. Nach dem Album-Release im Sommer, der begleitet wird von Fes/val-Au=ri:en unter anderem beim Highfield, Open Flair und Rock am Beckenrand wird die Band Ende des Jahres gemeinsam mit Planlos auf deren Reunion Tour spielen, bevor 2021 die erste eigene Headliner-Tour ansteht.

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KALAPI – Krieg, Hass, Liebe und Spaß! Noch nie stand dieWelt so Kopf wie sie es gerade tut. Hier sagt „Die Jugend von gestern“ HALLO! und ja, KALAPI hat nach acht Jahren Punkrockshows und deutschlandweitem Touren noch immer genug zu sagen.
Laut, schnell und nach vorne präsentieren sie bereits seit 2012 was sie vor Jahren als Kids schon bewegt hat – und was sie fest in den Herzen verankert haben. Sie zelebrieren Punkrock nicht nur als Musik, sondern wissentlich, das nicht alles Schwarz oder Weiß auf dieser Welt ist. Es geht um mehr als „Schubladendenken“.
Neben einer klaren politischen Haltung vergessen sie aber nicht, dass es im Leben auch um Spaß und Party geht. Glücklich sein! Spätestens wenn man KALAPI einmal Live gesehen hat versteht man, dass es der Band um ein gelungenes miteinander zwischen Mensch, Musik, Party, Politik und einem für alle erfolgreichen Abend geht. Mit einem Lächeln nach der Show ins Bett gehen und mit einem dicken Kopf aufstehen und sich trotzdem auf das was kommt freuen. So und nicht anders haben es sich die vier auf die Fahnen geschrieben. Ihre stetig wachsende Fangemeinde bestätigt sie in dem was sie tun noch mehr!
So halten es Rogga, Ray, Andé Island und Chris getreu dem Motto: „Zu alt um jung zu sterben“ und es treibt sie nach all den Jahren – aber nicht in die Jahre gekommen – durch die Republik um jedem der es zu lässt einen „geilen“ Abend zu bereiten und immer wieder auch neue gute Freunde zu finden. Sie haben noch genug zu sagen und das wird sich auch in dem 2020 erscheinenden Werk „Paradies“ wieder zeigen.

Mit folgenden Bands haben sich KALAPI unter anderem die Bühen geteilt:
Dritte Wahl, Slime, The Adicts, Rantanplan, Schandmaul, Abstürzende Brieftauben, Drei
Meter Feldweg, Normahl, The Mistakes, uvm.

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7-Tage-L.A.-Tendenz:
Tischreservierungen sind erst 7 Tage vor dem Konzert möglich!
Grund: Kontaktbeschränkungen, erlaubte Besucherzahlen oder sonstige Corona-Auflagen!
Dieses Jahr werden wir auch von der “Initiative Musik /Neustart Kultur” unterstützt! Unser Neustartprogramm wird dadurch noch vielseitiger, härter & cooler als 2020.
https://www.initiative-musik.de/
https://www.kulturstaatsministerin.de/

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